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Oktober 17, 2026

Alles still! von Theodor Fontane: Gedicht, Interpretation und Bedeutung

Alles still! Es tanzt den Reigen
Mondenstrahl im Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.

Alles still! Vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei,
Keiner Fichte Wipfel rauschet
Und kein Bächlein summt vorbei.

Alles still! Die Dorfes-Hütten
Sind wie Gräber anzusehen,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.

Alles still! Nichts hör ich klopfen
Als mein Herz durch die Nacht; -
Heiße Tränen niedertropfen
Auf die kalte Winterpracht

Das Gedicht „Alles still!“ stammt von Theodor Fontane.