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­čî╣ Gedichte Garten

Nacht | Mond | einsam | Gedicht von Joseph von Eichendorff

Nachts

Ich wandre durch die stille Nacht,
Da schleicht der Mond so heimlich sacht
Oft aus der dunklen Wolkenh├╝lle,
Und hin und her im Tal
Erwacht die Nachtigall,
Dann wieder alles grau und stille.

O wunderbarer Nachtgesang:
Von fern im Land der Str├Âme Gang,
Leis schauern in den dunklen B├Ąumen -
Wirrst die Gedanken mir,
Mein irres Singen hier
Ist wie ein Rufen nur aus Tr├Ąumen.

Joseph von Eichendorff

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