Theodor Fontane: „Mittag“ – Ein stilles Gedicht über die Ruhe der Natur
Manchmal ist es so still, dass man die Stille selbst hören kann. Theodor Fontane beschreibt in seinem Gedicht „Mittag“ genau diesen besonderen Moment: eine tiefe, fast magische Ruhe mitten am Tag.
Ein ruhiges, atmosphärisches Gedicht – ideal als stille und nachdenkliche Grußbotschaft.
Inspiration für dein Herz
Das Gedicht „Mittag“ von Theodor Fontane
Am Waldessaume träumt die Föhre, Am Himmel weiße Wölkchen nur, Es ist so still, daß ich sie höre , Die tiefe Stille der Natur. Rings Sonnenschein auf Wies′ und Wegen, Die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach, Und doch, es klingt, als ström′ ein Regen Leis tönend auf das Blätterdach.
Worum geht es in diesem Gedicht?
Fontane zeigt einen Mittag am Waldrand: Die Föhre träumt, am Himmel sind nur weiße Wölkchen, kein Wind bewegt die Wipfel. Die Stille ist so groß, dass man sie hören kann. Und trotzdem meint man, ein leiser Regen auf dem Blätterdach zu vernehmen – ein schönes Bild für die lebendige Ruhe der Natur.
Ein Gedicht über Achtsamkeit, über das Innehalten und das Hören auf das, was sonst oft überhört wird.
Wann passt dieses Gedicht besonders gut?
- Als stille, nachdenkliche Grußbotschaft
- Zum Ausdruck von Ruhe und Geborgenheit
- Für Menschen, die eine Pause vom Alltag brauchen
- Als kleiner Impuls zum bewussten Wahrnehmen
Ein schlichtes, sehr atmosphärisches Gedicht – voller Stille und leiser Schönheit.