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Entdecke ein paar Gedichte und lass dich inspirieren.
Klassische Gedichte
Über allen Gipfeln Ist Ruh, In allen Wipfeln Spürest du Kaum einen Hauch; Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde Ruhest du auch. Das Gedicht stammt von…
Über allen Gipfeln Ist Ruh, In allen Wipfeln Spürest du Kaum einen Hauch; Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde Ruhest du auch.
Das Gedicht stammt von Johann Wolfgang von Goethe.
Klassische Gedichte
Am Waldessaume träumt die Föhre, Am Himmel weiße Wölkchen nur, Es ist so still, daß ich sie höre , Die tiefe Stille der Natur. Rings Sonnenschein auf Wies′…
Am Waldessaume träumt die Föhre, Am Himmel weiße Wölkchen nur, Es ist so still, daß ich sie höre , Die tiefe Stille der Natur. Rings Sonnenschein auf Wies′ und Wegen, Die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach, Und doch, es klingt, als ström′ ein Regen Leis tönend auf das Blätterdach.
Herbst
Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün, Reseden und Astern im Verblühn, Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht, Der Herbst ist da, das Jahr wird spät. Und…
Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün, Reseden und Astern im Verblühn, Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht, Der Herbst ist da, das Jahr wird spät. Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht - Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt! Banne die Sorge, genieße, was frommt, Eh Stille, Schnee und Winter kommt.
Nachdenkliche Gedichte
Was auf das Leben folgt, deckt tiefe Finsternis; Was uns zu tun geführt, des nur sind wir gewiß. Dem kann kein Mißgeschick, kein Tod die Hoffnung rauben, Der…
Was auf das Leben folgt, deckt tiefe Finsternis; Was uns zu tun geführt, des nur sind wir gewiß. Dem kann kein Mißgeschick, kein Tod die Hoffnung rauben, Der glaubt um recht zu tun, recht tut, um froh zu glauben.
Klassische Gedichte
Stufenvon Hermann Hesse (1941) Wie jede Blüte welkt und jede JugendDem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,Blüht jede Weisheit auch und jede TugendZu ihrer Zeit und darf nicht ewig…
Stufen
von Hermann Hesse (1941)Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Guten Morgen
Die Sonne steigt am Himmelsrand,
Die Sonne steigt am Himmelsrand,
Ein neuer Tag erwacht;
Das Licht berührt das stille Land,
Und Hoffnung wird entfacht.
Nachdenkliche Gedichte
Es sang vor langen Jahren
Es sang vor langen Jahren
Wohl auch die Nachtigall,
Das war wohl süßer Schall,
Da wir zusammen waren.
Nachdenkliche Gedichte
O frage nicht warum noch itzt,
O frage nicht warum noch itzt,
Wo mir des Glückes Sonne leuchtet,
Der Gram auf meiner Stirne sitzt;
Und oftmals mir das Auge feuchtet.
Liebeskummer
Ein Jüngling liebt ein Mädchen,
Ein Jüngling liebt ein Mädchen,
Die hat einen andern erwählt;
Der andre liebt eine andre,
Und hat sich mit dieser vermählt.
