FÜR JEDEN MOMENT
Finde Worte, die zu dir passen
Die Gedichte stehen im Mittelpunkt. Öffne „Thema finden“, wenn du gezielt stöbern möchtest.
Thema findenTrost & Aufmunterung
Abschied
Alltag & kleine Wunder
Besondere Anlässe
Dankbarkeit
Familie
Feste & besondere Anlässe
Freundschaft
Frühling
Geburtstag
Gefühle, Gedanken & Lebensweisheiten
Glück & Freude
Grüße für jeden Tag
Gute Nacht
Guten Morgen
Herbst
Hochzeit
Humor
Jahreszeiten & Natur
Kinder & Familie
Klassische Gedichte
Kurze Gedichte
Lebensweisheiten
Liebe
Liebe, Freundschaft & Herzensmenschen
Liebeskummer
Literatur & Poesie
Meer & Reisen
Mut & Hoffnung
Nachdenkliches
Natur
Ostern
Sehnsucht
Sommer
Trauer & Trost
Weihnachten
Winter
FRISCH GEPFLÜCKT
Ein kleiner Vorgeschmack
Entdecke ein paar Gedichte und lass dich inspirieren.
Hoffnung & Zuversicht
Befiehl du deine Wege
Befiehl du deine Wege
Und was dein Herze kränkt
Der allertreusten Pflege
Des, der den Himmel lenkt.
Nachdenkliche Gedichte
O frage nicht warum noch itzt,
O frage nicht warum noch itzt,
Wo mir des Glückes Sonne leuchtet,
Der Gram auf meiner Stirne sitzt;
Und oftmals mir das Auge feuchtet.
Trost & Aufmunterung
Über allen Gipfeln
Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch.
Herbst
Die Blätter fallen, fallen wie von weit, / als welkten in den Himmeln ferne Gärten.
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
Gute Nacht
Der Mond ist aufgegangen, / Die goldnen Sternlein prangen / Am Himmel hell und klar.
Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.
Wie ist die Welt so stille,
Und in der Dämmrung Hülle
So traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.
Seht ihr den Mond dort stehen? —
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.
Wir stolze Menschenkinder
Sind eitel arme Sünder,
Und wissen gar nicht viel.
Wir spinnen Luftgespinnste,
Und suchen viele Künste,
Und kommen weiter von dem Ziel.
Gott, laß uns dein Heil schauen,
Auf nichts Vergänglichs trauen,
Nicht Eitelkeit uns freun!
Laß uns einfältig werden,
Und vor dir hier auf Erden
Wie Kinder fromm und fröhlich seyn!
Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
Laß uns im Himmel kommen,
Du unser Herr und unser Gott!
So legt euch denn, ihr Brüder,
In Gottes Namen nieder;
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon’ uns, Gott! mit Strafen,
Und laß uns ruhig schlafen!
Und unsern kranken Nachbar auch!
Gute Nacht
Süßer Friede, / Komm, ach komm in meine Brust!
Der du von dem Himmel bist,
Alles Leid und Schmerzen stillest,
Den, der doppelt elend ist,
Doppelt mit Erquickung füllest,
Ach ich bin des Treibens müde!
Was soll all der Schmerz und Lust?
Süßer Friede,
Komm, ach komm in meine Brust!
