FÜR JEDEN MOMENT
Finde Worte, die zu dir passen
Die Gedichte stehen im Mittelpunkt. Öffne „Thema finden“, wenn du gezielt stöbern möchtest.
Thema findenSehnsucht & Vermissen
Abschied
Alltag & kleine Wunder
Besondere Anlässe
Dankbarkeit
Familie
Feste & besondere Anlässe
Freundschaft
Frühling
Geburtstag
Gefühle, Gedanken & Lebensweisheiten
Glück & Freude
Grüße für jeden Tag
Gute Nacht
Guten Morgen
Herbst
Hochzeit
Humor
Jahreszeiten & Natur
Kinder & Familie
Klassische Gedichte
Kurze Gedichte
Lebensweisheiten
Liebe
Liebe, Freundschaft & Herzensmenschen
Liebeskummer
Literatur & Poesie
Meer & Reisen
Mut & Hoffnung
Nachdenkliches
Natur
Ostern
Sehnsucht
Sommer
Trauer & Trost
Weihnachten
Winter
FRISCH GEPFLÜCKT
Ein kleiner Vorgeschmack
Entdecke ein paar Gedichte und lass dich inspirieren.
Liebeskummer
In einem kühlen Grunde
In einem kühlen Grunde
Da geht ein Mühlenrad,
Mein Liebchen ist verschwunden,
Das dort gewohnet hat.
Nachdenkliche Gedichte
Es sang vor langen Jahren
Es sang vor langen Jahren
Wohl auch die Nachtigall,
Das war wohl süßer Schall,
Da wir zusammen waren.
Liebe
Morgens steh ich auf und frage:
Morgens steh ich auf und frage:
Kommt feins Liebchen heut?
Abends sink ich hin und klage:
Aus blieb sie auch heut.
Liebe
Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
Vom Meere strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.
Liebe
Ein Fichtenbaum steht einsam / Im Norden auf kahler Höh’.
Ein Fichtenbaum steht einsam
Im Norden auf kahler Höh’.
Ihn schläfert; mit weißer Decke
Umhüllen ihn Eis und Schnee.
Er träumt von einer Palme,
Die, fern im Morgenland,
Einsam und schweigend trauert
Auf brennender Felsenwand.
Liebe
Du bist wie eine Blume, / So hold und schön und rein.
Du bist wie eine Blume,
So hold und schön und rein;
Ich schau dich an, und Wehmut
Schleicht mir ins Herz hinein.
Mir ist, als ob ich die Hände
Auf’s Haupt dir legen sollt’,
Betend, dass Gott dich erhalte
So rein und schön und hold.
Meer & Wasser
Das Wasser rauscht’, das Wasser schwoll, / Ein Fischer saß daran.
Das Wasser rauscht’, das Wasser schwoll,
Ein Fischer saß daran,
Sah nach dem Angel ruhevoll,
Kühl bis ans Herz hinan.
Und wie er sitzt und wie er lauscht,
Teilt sich die Flut empor;
Aus dem bewegten Wasser rauscht
Ein feuchtes Weib hervor.
Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm:
Was lockst du meine Brut
Mit Menschenwitz und Menschenlist
Hinauf in Todesglut?
Ach wüsstest du, wie’s Fischlein krank
So blieb der Fisch nicht lang.
Du lockst mich nur mit deinem Trank,
Doch fresse mich nicht lang.
Sahst du denn unsre Fischlein an,
Wie frisch, wie froh sie sind?
Du! könntest du doch untergehn,
So wärst du wohl gesinnt.
Das Wasser rauscht’, das Wasser schwoll,
Netzt’ ihm den nackten Fuß;
Sein Herz wuchs ihm so sehnsuchtsvoll,
Wie bei der Lieb’ Gruß.
Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm,
Da war’s um ihn geschehn;
Halb zog sie ihn, halb sank er hin,
Und ward nicht mehr gesehn.
Liebe, Freundschaft & Herzensmenschen
Es war, als hätt’ der Himmel / Die Erde still geküßt.
Es war, als hätt’ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt’.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Aehren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
Frühling
Hier lieg’ ich auf dem Frühlingshügel: / Die Wolke wird mein Flügel.
Hier lieg’ ich auf dem Frühlingshügel:
Die Wolke wird mein Flügel,
Ein Vogel fliegt mir voraus.
Ach, sag’ mir, all-einzige Liebe,
Wo du bleibst, daß ich bei dir bliebe!
Doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus.
Der Sonnenblume gleich steht mein Gemüthe offen,
Sehnend,
Sich dehnend
In Lieben und Hoffen.
Frühling, was bist du gewillt?
Wann werd’ ich gestillt?
Die Wolke seh’ ich wandeln und den Fluß,
Es dringt der Sonne goldner Kuß
Mir tief bis in’s Geblüt hinein;
Die Augen, wunderbar berauschet,
Thun, als schliefen sie ein,
Nur noch das Ohr dem Ton der Biene lauschet.
Ich denke Dieß und denke Das,
Ich sehne mich, und weiß nicht recht, nach was:
Halb ist es Lust, halb ist es Klage;
Mein Herz, o sage,
Was webst du für Erinnerung
In golden grüner Zweige Dämmerung?
– Alte unnennbare Tage!
