Die H├Ąlfte meines Lebens | Friedrich H├Âlderlin (1803)

Mit gelben Birnen h├Ąnget
und voll mit wilden Rosen
das Land in den See,
ihr holden Schw├Ąne,
und trunken von K├╝ssen
tunkt ihr das Haupt
ins heilign├╝chterne Wasser.
Weh mir, wo nehm ich, wenn
es Winter ist, die Blumen, und wo
den Sonnenschein,
und Schatten der Erde?
Die Mauern stehn
sprachlos und kalt, im Winde
klirren die Fahnen.┬á Friedrich H├Âlderlin (1803)┬á