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Beiträge veröffentlicht in “zen geschichte”

Eine kurze Zen Geschichte über Werte

Zen Geschichte über Werte

 

Während des Aufenthalts in einem Tempel wurde Meister Tan-hsia kalt, also nahm er eine Holzstatue des Buddha vom Altar und warf sie ins Feuer. Der Hüter des Tempels war entsetzt und verärgert. Daraufhin stocherte der Meister in der Asche: „Was macht Ihr da?“ wollte der Tempelhüter wissen. „Ich suche nach heiligen Überresten“, erwiderte der Meister. „Die findet Ihr doch sicher nicht in der Asche einer Holzstatue“, sagte der Hüter. „Wenn das so ist“, meinte Tan-hsia, „hättet Ihr dann noch ein paar Buddhas, damit ich mich wärmen kann?“ 

Aus dem Zen-Buddhismus 

 

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Geheimnis der Zufriedenheit – eine buddhistische Zen-Geschichte

Kurzgeschichte: Das Geheimnis der Zufriedenheit
 
 

Lebe im Hier und Jetzt. Diese Geschichte bewegt zum Nachdenken: 

Es kamen einmal ein paar Suchende zu einem alten Zen-Meister.  
„Meister“, fragte einer von ihnen „was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Ich wäre auch gerne so glücklich wie du.“  
Der Alte antwortete mit mildem Lächeln: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse,  dann esse ich.“  
Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: „Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?“  
Es kam die gleiche Antwort: 

„Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“  
Die Unruhe und den Unmut der Suchenden betrachtend, fügte der Meister nach einer Weile hinzu: „Sicher liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen. Während Ihr aufsteht, überlegt Ihr, wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr Euch, was Ihr essen werdet. So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo Ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst Euch auf diesen nicht messbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein.“  

 

nach einer zenbuddhistischen Parabel

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