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BeitrĂ€ge veröffentlicht in “liebeskummer”

Wolf Dietrich | Sehnsucht nach dir | Liebesgedicht | Zeit

Sehnsucht nach dir - Liebesgedicht von Wolf Dietrich

Sehnsucht nach dir

Neulich war es wieder mal so weit:
Du wolltest mich nicht ganz verstehen.
Ich bat dich, bitte schenke mir mehr Zeit.
Da standst du auf und wolltest gehen.
Das bedeutet: Halt mich nicht fest!
Denn wenn du mich nicht gehen lÀsst,
dann fĂŒhle ich mich wie in Ketten.
Ich sage dir, wenn wir nicht hÀtten,
was wir haben und was wir teilen,
ich wĂŒrde mich wirklich beeilen,
dass ich endlich Mut aufbrÀchte
fĂŒr wache, sehnsuchtslose NĂ€chte,
ohne dir hinterher zu weinen.
Doch wo finde ich so einen
wilden Hund wie dich auf Erden.
Ich muss einfach bescheidener werden.

Wolf Dietrich

Heinrich Heine | Ich liebe

Ich liebe alleine - Heinrich Heine

 

Ich liebe alleine

 
Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne, 
Die liebt ich einst alle in Liebeswonne. 
Ich lieb sie nicht mehr, ich liebe alleine 
Die Kleine, die Feine, die Reine, die Eine; 
Sie selber, aller Liebe Bronne, 
Ist Rose und Lilie und Taube und Sonne. 
 

Heinrich Heine wurde am 13. Dezember 1797 in DĂŒsseldorf (Deutschland) geboren. Heine starb am 17. Februar 1856 in Paris. Er war einer der bedeutendsten deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts.  

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Wolf Dietrich | bei dir sein | Liebe | GĂ€nsehaut

Ich möchte fĂŒr immer bei dir sein - Wolf Dietrich

Ich möchte immer bei dir sein!

Manchmal sagst du ihn ganz leise,
den schönsten Satz auf eine Weise,
dass ich innerlich erzitter.
Dann hab ich GĂ€nsehaut und bin
ganz aufgewĂŒhlt tief in mir drin.
Doch finde ich es ziemlich bitter,
dass du den Satz nur flĂŒstern kannst,
dass du mich auf die Folter spannst
und es nicht schaffst, es rauszuschrein:
Ich möchte immer bei dir sein!

Wolf Dietrich

Wolf Dietrich | Liebeskummer | nicht mehr | Erinnerung

Liebeskummer - Wolf Dietrich

Liebeskummer

Dich zu malen, klappt nicht mehr.
Dein Gesicht ist nur ein Schatten.
Doch gibt es Stunden, die wir hatten,
die zaubere ich mir manchmal her.
Dann spĂŒre ich es, das GefĂŒhl,
und lass mich wieder davon packen.
Sie bedeutete mir viel,
die kleine Kuhle da im Nacken.
Ich legte meinen Finger drauf.
Oft kam es vor, dass ich sie kĂŒsste.
Wieso taucht die Erinnerung auf?
Ach, als wenn ich das nicht wĂŒsste.

Wolf Dietrich