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BeitrĂ€ge veröffentlicht in “trĂ€ume”

Von verlassenen TrÀumen und einem leichteren Morgen: Gedichtband von Clara Louise

Clara Louise ist 1992 in Lahnstein in Deutschland geboren und aufgewachsen. Bis sie 16 Jahre alt ist, besucht sie ein Gymnasium und beschließt dann der Liebe wegen ins österreichische Salzburg zu ziehen. Dort arbeitet sie als Texterin und Musikerin.


„Ich habe mit 13 Jahren begonnen, Gedichte zu schreiben. Damals und heute, um Gedanken loszuwerden, die ich nicht aussprechen kann. FĂŒr mich ist das Schreiben eine Art Befreiung und es berĂŒhrt mich oft sehr, wenn sich andere Menschen damit identifizieren können. Diese Erlebnisse sind beim Schreiben und in der Musik fĂŒr mich die wertvollsten und haben mich schlussendlich dazu gebracht, mein erstes Buch zu veröffentlichen“, so Clara Louise.


Aufgewachsen als mittleres Kind von insgesamt drei Kindern, erlebt Clara ihre Kindheit vor allem als kunstinteressiert. Sie spielt Geige, tanzt Ballett, schreibt Gedichte, zeichnet, singt und schreibt ihre ersten Lieder. Stets mit dem BedĂŒrfnis, sich mit Worten auszudrĂŒcken und zwischen Melodien zu finden. Neben den Texten, die mal schwer, mal leicht sind, dabei stets zum TrĂ€umen anregen, sind die Seiten mit Illustrationen der Mittzwanzigerin gefĂŒllt. Schon als Kind hat Clara Louise das Schreiben, Zeichnen und Musizieren geliebt.


Zu Beginn des Jahres 2018 war Clara Louise als Support-Act auf Tour mit der Erfolgsband GLASHAUS (Cassandra Steen). In ihren Liedern verbindet sie Clara Louise Lyrik mit Melodien, jedoch kann man sagen, dass die Gedichte emotional noch etwas tiefer graben und auch ohne musikalische Begleitung eine mitreißende Wirkung erzeugen. Am 18.1.2019 erscheint das neue Album „Wenn man nichts mehr vermisst“, welches eine ErgĂ€nzung zum ersten Gedichtband der KĂŒnstlerin darstellt.

Leseprobe aus dem Buch

Als ich zur Welt kam, da hatte ich blaue Haare, erzĂ€hlt mir mein Vater immer wieder. Ein bisschen anders war ich also schon immer. Ich bin eher still als laut und denke eher, als zu sprechen, doch was ich schon immer gerne mag, ist, in Welten abzutauchen und manchmal, da muss ich aufpassen, dass ich mich nicht darin verliere. Meine ersten Gedichte schrieb ich schon im Alter von 13 Jahren, um meine Sorgen und Gedanken loszuwerden. Das Schreiben war vom ersten Gedicht an eine Art Therapie, um loszulassen von bösen Geistern, die manchmal in unseren Köpfen herumschwirren. Dass ich diese Gedichte, die ich so oft schreibe – eigentlich nur fĂŒr mich selbst – irgendwann einmal veröffentliche, das hĂ€tte ich nie gedacht. Einmal sagte mir eine Lehrerin, dass ich unbedingt etwas aus meinen Texten machen soll. Das war der erste Anstoß, den ich bekam. Durch meine jahrelange TĂ€tigkeit als Liedermacherin wurde ich oft auf meine Texte angesprochen. Menschen erzĂ€hlten mir, dass ihnen meine Worte durch schwere Zeiten helfen, ihnen Mut verleihen, das GefĂŒhl geben, nicht allein zu sein. Der Vorteil von Zeilen ohne Musik ist, dass man noch mehr Spielraum hat, sich seine eigenen Bilder zu malen. Ich wĂŒnsche mir, dass du beim Lesen dieses Buches deine eigenen Fantasien zulĂ€sst, trĂ€umst, abtauchst, um wach zu werden, doch vor allem wĂŒnsche ich dir von Herzen, dass du nie aufgibst, von einem leichteren Morgen zu trĂ€umen, wenn du gerade unter einer Wolke lĂ€ufst.

Alles Liebe Clara Louise

Joseph von Eichendorff | Zwielicht | TrÀume

Zwielicht

DĂ€mmrung will die FlĂŒgel spreiten,
Schaurig rĂŒhren sich die BĂ€ume,
Wolken ziehn wie schwere TrĂ€ume –
Was will dieses Graun bedeuten?
Hast ein Reh du lieb vor andern,
Lass es nicht alleine grasen,
JĂ€ger ziehn im Wald und blasen,
Stimmen hin und wieder wandern.
Hast du einen Freund hienieden,
Trau ihm nicht zu dieser Stunde,
Freundlich wohl mit Aug und Munde,
Sinnt er Krieg im tĂŒckschen Frieden.
Was heut mĂŒde gehet unter,
Hebt sich morgen neugeboren.
Manches bleibt in Nacht verloren –
HĂŒte dich, bleib wach und munter!
Joseph von Eichendorff 

Markus Bomhard | Liebesgedicht | Vertrauen | Erfolg | TrÀume

Sterne und TrÀume

Weißt Du noch,
wie ich Dir die Sterne vom Himmel
holen wollte,
um uns einen Traum zu erfĂŒllen?
Aber
Du meintest,
sie hingen viel zu hoch 
!
Gestern
streckte ich mich zufÀllig
dem Himmel entgegen,
und ein Stern fiel
in meine Hand hinein.
Er war noch warm
und zeigte mir,
daß TrĂ€ume vielleicht nicht sofort
in ErfĂŒllung gehen;
aber irgendwann 
?!
Marcus Bomhard