Das KĂ€lbchen Heinz Erhardt

Novellen - Kurzgeschichten - BĂŒcher - Daniela Noitz

Das KĂ€lbchen

 

Es spielt das Kind vom Rind im Wind,
ist froh und guten Mutes.
Es kennt nicht Not, nicht den Papa,
nicht den Geruch des Blutes. –

Der Weg ist weit, der Kasten eng –
das KĂ€lbchen ahnt nichts Gutes.
Der SchlÀchter ist kein schlechter Mann,
doch muss er’s tun – und tut es. –

Das KĂ€lbchen existiert nicht mehr –
in unsern MĂ€gen ruht es,
doch nachts erscheint es uns im Traum
und traurig muh – muh – muht es.

Heinz Erhardt 

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