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BeitrĂ€ge veröffentlicht in “wilhelm busch”

Wilhelm Busch

Wilhelm Busch - Schriftsteller

Wilhelm Busch`s erste Bildergeschichte „Max und Moritz“ ist eine der bekanntesten Geschichten, welche ihn berĂŒhmt gemacht hat. 1865 erschien die Erstauflage von „Max und Moritz“. In den folgenden Jahren erschienen viele weitere Werke. 1884 veröffentlichte Busch seine letzte, große Bildergeschichte „Maler Klexksel“. Weitere bekannte Werke waren „Hans Huckebein, der UnglĂŒcksrabe“ (erschienen 1870) und „Fipps, der Affe“ (erschienen 1879).

Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 14. April 1832 in Wiedensahl geboren. Er starb im Alter von 75 Jahren am 9. Januar 1908 in Mechtshausen. Busch war einer der einflussreichsten, humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Er war der Àlteste in der Familie und hatte sechs Geschwister. Der Maler war sein ganzes Leben lang unverheiratet.

Kurzer Einblick in das Leben von Wilhelm Busch

Busch war ein verschlossener und ernster Mensch. Er lebte viele Jahre seines Lebens zurĂŒck gezogen in der Provinz. Er war nie wirklich zufrieden mit seinen Werken und betrachtete diese zu Beginn nur als Broterwerb. Nach dem abgebrochenen Kunststudium und jahrelanger finanzieller AbhĂ€ngigkeit von den Eltern konnte er mit seinen Werken seine drĂŒckende wirtschaftliche Situation etwas aufbessern. Dabei scheiterte sein Versuch, dass er sich als ernsthafter Maler etabliert. Die meisten GemĂ€lde wurden von Wilhelm Busch selbst vernichtet.

Der Humor von Busch ist schwer zu beschreiben. In den meisten Bildergeschichten wird geprĂŒgelt, geschlagen, gepeinigt und verletzt. Deutlich verlieh sein freigeistiges Denken und sein derber, kompromissloser und auch bitterböser Humor seinen Werken einen Ausdruck. Diese regen nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch zum Nachdenken an.

Busch`s Werke als Vordruck der modernen Comics

Zur Entwicklung des Comics leistete Buschs Werk einen Beitrag. Ab der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts erhielt Busch zunehmend den Beinamen „Großvater der Comics“ oder „Urvater der Comics“.

Mehr ĂŒber Wilhelm Busch ist auf Wikipedia zu finden.
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Auf unserer Seite finden Sie einen Überblick der Zitate von Wilhelm Busch.

Wilhelm Busch | schicklich leben

Oh wie lieblich - Leben - Wilhelm Busch

 

Gedicht Leben

O wie lieblich, o wie schicklich,
sozusagen herzerquicklich
ist es doch fĂŒr eine Gegend,
wenn zwei Leute, die vermögend,
außerdem mit sich zufrieden,
aber von Geschlecht verschieden,
wenn nun diese, sag ich, ihre
dazu nötigen Papiere,
sowie auch die Haushaltssachen
endlich mal in Ordnung machen
und in Ehren und beizeiten
hin zum Standesamte schreiten,
wie es denen, welche lieben,
vom Gesetze vorgeschrieben,
dann ruft jeder freudiglich:
Gott sei Dank! Sie haben sich! 
 

Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 14. April 1832 in Wiedensahl geboren. Er starb im Alter von 75 Jahren am 9. Januar 1908 in Mechtshausen. Busch war einer der einflussreichsten, humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Er war der Àlteste in der Familie und hatte sechs Geschwister. Der Maler war sein ganzes Leben lang unverheiratet.

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Wilhelm Busch | GrĂŒnde fĂŒrs Heiraten | Liebe

Gedicht - Warum heiratet man - Wilhelm Busch

Warum heiratet man

Der eine tuts um die Dukaten,
der zweite um ein hĂŒbsch Gesicht,
der dritte darf nicht lÀnger warten,
der vierte, weil Mama so spricht.
Der fĂŒnfte will sich einmal setzen,
der sechste ist nicht gern allein,
der siebte hofft, sich zu ergötzen,
der achte möcht auch einmal frein,
beim neunten sind es Mitleidstriebe,
doch ihr – ihr heiratet sicher
nur aus Liebe. 
 

Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 14. April 1832 in Wiedensahl geboren. Er starb im Alter von 75 Jahren am 9. Januar 1908 in Mechtshausen. Busch war einer der einflussreichsten, humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Er war der Àlteste in der Familie und hatte sechs Geschwister. Der Maler war sein ganzes Leben lang unverheiratet.

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Wilhelm Busch | GestĂŒtzt auf seinen KrĂŒcken

Unberufen - Wilhelm Busch - Gedicht

Unberufen

GestĂŒtzt auf seine beiden KrĂŒcken,
Die alte Kiepe auf dem RĂŒcken,
Ging durch das Dorf ein Bettelmann
Und klopfte stets vergeblich an.
Erst aus dem allerletzten Haus
Kam eine gute Frau heraus,
Die grad den dritten Mann begraben,
Daher geneigt zu milden Gaben,
Und legt in seines Korbes Grund
Ein Brot von mehr als sieben Pfund.
Ein schmaler Steg fĂŒhrt gleich danach
Ihn ĂŒber einen Rauschebach.
Jetzt hab ich Brot, jetzt bin ich glĂŒcklich!
So rief er froh und augenblicklich
Fiel durch den Korb, der nicht mehr gut,
Sein Brot hinunter in die Flut.
Das kommt von solchem Übermut.


Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 14. April 1832 in Wiedensahl geboren. Er starb im Alter von 75 Jahren am 9. Januar 1908 in Mechtshausen. Busch war einer der einflussreichsten, humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Er war der Àlteste in der Familie und hatte sechs Geschwister. Der Maler war sein ganzes Leben lang unverheiratet.

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Wilhelm Busch | die Seelen | FĂ€hrmann

Die Seelen - Wilhelm Busch

Die Seelen

Der FĂ€hrmann lag in seinem Schiff
Beim Schein des Mondenlichts,
Als etwas kam und rief und pfiff;
Doch sehen tat er nichts.
 
Ihm war, als stiegen hundert ein.
Das Schifflein wurde schwer.
Flink, FĂ€hrmann, fahr uns ĂŒbern Rhein,
Die Zahlung folgt nachher.
 
Und als er seine Pflicht getan,
Da ging es klinglingling,
Da warf ein GoldstĂŒck in den Kahn
Jedwedes Geisterding.
 
Husch, weg und weiter zog die Schar.
Verwundert steht der Mann:
So Seelen sind zwar unsichtbar,
Und doch ist etwas dran.

Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 14. April 1832 in Wiedensahl geboren. Er starb im Alter von 75 Jahren am 9. Januar 1908 in Mechtshausen. Busch war einer der einflussreichsten, humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Er war der Àlteste in der Familie und hatte sechs Geschwister. Der Maler war sein ganzes Leben lang unverheiratet.

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Wilhelm Busch | Gönn ihm

Gedicht - Geschmacksache - Wilhelm Busch

Geschmacksache 

Dies fĂŒr den und das fĂŒr jenen. 
Viele Tische sind gedeckt. 
Keine Zunge soll verhöhnen, 
Was der andern Zunge schmeckt. 
 
Lasse jedem seine Freuden, 
Gönn ihm, dass er sich erquickt, 
Wenn er sittsam und bescheiden 
Auf den eignen Teller blickt. 
 
Wenn jedoch bei deinem Tisch er 
UnverschÀmt dich neckt und stört, 
Dann so gib ihm einen Wischer, 
Dass er merkt, was sich gehört. 

Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 14. April 1832 in Wiedensahl geboren. Er starb im Alter von 75 Jahren am 9. Januar 1908 in Mechtshausen. Busch war einer der einflussreichsten, humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Er war der Àlteste in der Familie und hatte sechs Geschwister. Der Maler war sein ganzes Leben lang unverheiratet.

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