Der Schatz Eine alte Volksweise Heinz Erhardt

Novellen - Kurzgeschichten - BĂŒcher - Daniela Noitz

Der Schatz

Eine alte Volksweise 

Es liegt ein Schatz begraben
dort, wo der Weg sich biegt, und nur zwei alte Raben, die wissen, wo er liegt.
Noch keine Menschen haben ihn zu Gesicht gekriegt.

Nur die zwei alten Raben, die wissen, wo er liegt.
»HĂŒ, Rösslein, du musst traben,
bald haben wir gesiegt! Ich seh zwei alte Raben, die wissen, wo er liegt!«

Ich hab am Weg gegraben,
der eine Biegung macht. Die beiden alten Raben haben sich totgelacht.
Nee, das geht nicht
Das Meer – wenn ich schon drĂŒber spreche –
hat eine feuchte OberflĂ€che, die, finden keine StĂŒrme statt,
stets ruhig daliegt, groß und glatt. Soweit wĂ€r alles schön und gut.

Doch was sich unter Wasser tut,
das zu erzÀhln strÀubt sich die Feder: Es frisst den andern auf ein jeder!
Je grĂ¶ĂŸer so ein Fisch, je kesser! Dort toben KĂ€mpfe bis aufs Messer!
(Was ganz der Wahrheit nicht entspricht, denn Fisch mit Messer geht ja nicht!)

Heinz Erhardt 

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