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Beiträge veröffentlicht in “Autoren”

BerĂĽhmte Dichter der Geschichte

In der Geschichte finden sich einzigartige Autoren und Dichter wider. Diesen Menschen verdanken wir kostbare Gedankengänge, welche uns bis heute begleiten. Bekannte Dichter wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Wilhelm Busch, Heinrich Heine und viele mehr gaben uns ihre Werke weiter. Diese Gedichte und Zitate können wir in individuellen Bereichen wieder hervorrufen. Teilweise geben sie uns Kraft in schwierigen Situtationen, bieten uns Verse zum Nachdenken, tun uns gut oder unterstützen uns.

Manch einem interessiert es, wie diese Menschen lebten, was sie zu Lebzeiten getan haben. Welchen Berufen diese Dichter nachgingen und vieles mehr. Es ist gut zu wissen, welches Leben diese Persönlichkeiten hatten, was sie bewegte, wann sie lebten. Wann sie gelebt haben, wann sie starben – wer sich mit den Dichtern der Geschichte auseinander setzt – wird auf vieles neugierig.

Doch wer waren diese Persönlichkeiten? Welche Dichter, Lyriker, Autoren stecken hinter diesen kostbaren Werken? Darüber fassen wir hier zusammen.

Nachfolgend werden die Autoren aufgelistet:

Charlie Chaplin

Sir Charles Spencer Chaplin Junior in seiner berĂĽhmten Rolle im Film "The Tramp"

Charlie Chaplin (Sir Charles Spencer Jr.) wurde am 16. April 1889 in London (England) des Schauspielerpaares Charles Chaplin und Hannah (geb. Hill) geboren. Da sein Vater starb, als Charlie gerade 12 Jahre jung ist und seine Mutter häufig in psychiatrischen Kliniken war, wuchsen der junge Chaplin und sein Bruder Sydney vor allem in Waisenhäusern auf.

Sir Charles Spencer Chaplin Jr. verstarb am 25. Dezember 1977 in Corsier-sur-Vevey (Schweiz). Charlie Chaplin war ein britischer Schauspieler, Komiker, Komponist, Filmproduzent, Regeisseur und Drehbuchautor.

Leben von Charlie Chaplin

1899 arbeitete Charlie Chaplin als Friseurlehrling und tritt in Varietés auf. In den Jahren 1906 bis 1912 spielt der talentierte Chaplin verschiedene Pantomimen bei den „London Comedians“ und tourt mit der Gruppe durch England, in die USA und Frankreich. Nach einer Aufführung der „London Comedians“ in New York wird Charlie Chaplin für Filme der „Keystone Company“ engagiert.

Seinem ersten Film „Making a Living“ folgt in kurzem Abstand im Jänner 1914 „Kid Auto Races at Venice“. In diesem Film ist Charlie Chaplin in seiner Berühmten Ausstattung zu sehen: Zu große Hose, ausgebeulte Schuhe, zu enger Gehrock, Stock, Melone und Schnurrbart.

Im November darauf wechselt er zur Filmproduktionsfirma Essanay. Für „Keystone Company“ hatte er bis zum Wechsel 35 Stummfilme gedreht.

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Charlie Chaplins Kultfigur Tramp machte ihn weltberühmt. Aber wer war THE REAL CHARLIE CHAPLIN? Das preisgekrönte Creative Team hinter NOTES ON BLINDNESS und LISTEN TO ME, MARLON bringt uns ein zeitgemäßes Werk über die bekannteste Kultfigur der Kinogeschichte.

Im Jahr 1915 zieht Chaplin nach Hollywood (Kalifornien, USA). Er beginnt, selbst Drehbücher zu schreiben, führt Regie aller Filme, in denen er mit spielt. Die bekannteste Filmrolle, welche er spielte, ist die des „Tramps„, welcher in diesem Jahr produziert wurde. Im Jahr 1915 werden zwölf Chaplin-Filme produziert. Privat beginnt er eine Liebesbeziehung mit seiner Filmpartnerin Edna Purviance. Mittlerweile gehört Chaplin zu den bekanntesten Schauspielern der Welt. Seine Filme sind Kassenschlager und die Filmproduktionsfirma Mutual bietet ihm für zwölf Filme 670.000 Dollar.

Eine politische Kampagne gegen Chaplin startete im April 1917, weil sich der Schauspieler nicht freiwillig als Soldat meldet. Im Juni 1917 wechselt Chaplin zur „First National“. Hier werden ihm für acht Filme über eine Million Dollar angeboten.

Im Jänner 1918 folgte die Einweihung des Chaplin-Studios in Hollywood. Im Oktober darauf heiratete Charlie Chaplin die damals siebzehnjährige Mildred Harris. Zusammen mit anderen Schauspielern gründet er die Firma „United Artists“. Diese ermöglicht den Teilnehmern nicht nur unabhängige Filmproduktionen, sondern auch den Filmverleih.

Nach kurzer Ehe mit Mildred Harris begann 1920 nach der Scheidung eine Pressekampagne gegen Chaplin. Im November 1924 heiratete der 35-jährige Lita Grey in Mexiko. Aus dieser Ehe gehen zwei Söhne hervor. Lita war 15, als sie von Charlie Chaplin das erste Mal schwanger wurde. Es wird vermutet, dass in dieser Ehe „höllische Zustände“ geherrscht hatten. Nach dem Beginn des Eheskandals um Lita Grey im Jahre 1927 zieht sich Caplin nach New York zurück. Sein Vergleichsangebot von einer Million Dollar nimmt Grey an, sodass die Ehe geschieden wird.

Im Oktober 1940 folgte die Premiere seines ersten Tonfilms „The great Dictator„. Zuerst wollte die amerikanische Zensurbehörde diesen Anti-Hitler-Film nicht genehmigen. Aus diesem Film stammt die ergreifende „Große Rede des Diktators“, welche nicht nur die Probleme der damaligen Zeit beschreibt, sondern auch für die heutige Zeit passt. Hier ist sie auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=5Of2hQvJKv4

Für diesen Film ließ Charlie Chaplin eine riesige Bühne im kalifornischen Girard errichten. Diese Bühne war denen der Reichstage der NSDAP nachempfunden. Vereinzelt erwähnte der Komiker deutsche Worte wie „Schnitzel“ und „Sauerkraut“.

Seine dritte Ehefrau war Paulette Goddard. Die offizielle Hochzeit des Paares soll 1936 gewesen sein. Geschieden wurde die Ehe 1942.

Seine öffentliche Forderung nach einer zweiten Front im zweiten Weltkrieg gegen Deutschlang erregte im Juli 1942 Aufsehen, weil Chaplin nie US-Bürger geworden ist.

Sein Privatleben lief weniger erfolgreich ab. Nach drei gescheiterten Ehen fand er im Alter von 54 Jahren in seiner 4. Ehe mit Oona O`Neill seine wirkliche Lebenspartnerin. Oona war hingegen erst 18 Jahre jung. Das Paar verbrachte trotz groĂźem Altersunterschied 34 Jahre bis zu Charles Tod miteinander und bekamen acht Kinder. Vor der Ehe mit Oona war Charlie Chaplin bereits drei Mal Vater.

Im April 1947 erfolgte die Premiere der Blaubart-Geschichte „Monsieur Verdoux“. Im Oktober Darauf musste Chaplin vor dem „Untersuchungsausschuss für unamerikanische Umtriebe“ aussagen. Im Dezember veröffentlicht Chaplin in einer englischen Wochenzeitung den Artikel „Ich erkläre Hollywood den Krieg!“. Daraufhin verschärft sich im Kalten Krieg die Kampagne gegen angeblich linke Schauspieler und Regisseure im Jahr 1948 unter dem amerikanischen Senator Joseph McCarthy.

Während der dritten Europareise von Charlie Chaplin im September 1952 wird in den USA ein Verfahren wegen subversiver Tätigkeiten gegen Chaplin eröffnet. Es wird ihm die Wiedereinreise verweigert. Im Oktober 1952 erfolgt die Premiere von „Limelight“ in London (England).

Charlie Chaplin lässt sich mit seiner Familie im Jahr 1953 in Corsier-sur-Vevey (Schweiz) nieder. Er produziert in London im Jahr 1957 die Komödie „A King in New York“. In dem Film zeigt er verschiedene Aspekte des amerikanischen Lebens und seine Diffamierung als ausländischer Kommunist auf. Daraufhin gibt es erneut Angriffe gegen den Schauspieler wegen angeblich pro-kommunistischer Tätigkeiten.

Im Jahr 1964 wird seine Autobiographie veröffentlicht. Im Jahr 1972 erhält er den amerikanischen Filmpreis „Oscar“ für sein Lebenswerk und wird in den USA rehabilitiert. 1975 wird Chaplin geadelt.

Am 25. Dezember 1977 stirbt Charlie Chaplin in Corsier-sur-Vevey mit 88 Jahren. Die Ursachen sind unbekannt. Angeblich schläft er einfach ein und wacht nicht mehr auf.

Bekannte Filme von Charlie Chaplin:

· 1914 – Man schlägt sich durch (Making a Living)
· 1915 – Die Bank (The Bank)
· 1916 – Das Pfandhaus (The Pawnshop)
· 1921 – Der Vagabund und das Kind (The Kid)
· 1925 – Goldrausch (The Gold Rush)
· 1931 – Lichter der Großstadt (City Lights)
· 1936 – Moderne Zeiten (Modern Times)
· 1940 – Der große Diktator (The Great Dictator)
· 1952 – Rampenlicht (Limelight)
· 1957 – Ein König in New York (A King in New York)
· 1967 – Die Gräfin von Hongkong (A Countess From Hong Kong)

Charlie Champlin in „The Tramp“ 1915

Eine Sammlung bekannter Zitate in Wort und Bild von und ĂĽber Charlie Chaplin: Zitate

Meat Loaf

Meat Loaf PortraitMeat Loaf wurde am 27. September 1947 als Marvin Lee Aday in Dallas, Texas geboren. 1983 ließ er seinen Vornamen Marvin zu den Namen Michael ändern. Gründe dafür waren, dass ihn sein ursprüngliche Name zu sehr an den Spott seiner Kindheit erinnerte. Der US-amerikanische Rocksänger und Schauspieler starb am 20. Jänner 2022 in Nashville, Tennessee im Alter von 74 Jahren. Meat Loaf war zuletzt schwer herzkrank. Todesursache war angeblich eine Corona-Infektion. 

Seine Karriere währte 55 Jahre, seine Alben wurden mehr als 100 Millionenfach verkauft und Meat Loaf spielte in rund 65 Filmen mit. 

Kurzer Einblick in das Leben von Meat Loaf 

Schon als Kind war Marvin Lee Aday übergewichtig. Im Alter von zwei Jahren nannte ihn sein Vater „Meat“ (Fleisch). Später, mit 13 Jahren wurde er von seinem Football-Trainer „Meat Loaf“ (Hackbraten) genannt. In den Liedern „Tear me down“ auf „Couldn`t have said it better“ wird erwähnt, wie er zu seinem Spottnamen kam. 

Marvins Vater war Polizist und seine Mutter Lehrerin. Die Mutter sang in einem örtlichen Gospel-Quartett. Der Vater von Meat Loaf war alkoholkrank und gewalttätig, was seine Beziehung zu seinem Vater mit massiven Problemen behaftete. 1967 starb seine Mutter an Krebs. Der Sänger Meat Loaf gab viel von seinem Leben in seiner Musik wider, so widmete er 1977 das Album „Bat out of Hell“ seiner Mutter. 

1967 verließ Meat Loaf seinen Vater und zog nach Los Angeles. Dort gründete er diverse Rockbands, die teilweise in den Vorprogrammen von Joe Cocker, Iggy Pop und The Who spielten. Nebenbei hielt er sich als Parkplatzwächter über Wasser. Nach dem erfolgreichen Vorsingen im Musical Hair bekam er eine Rolle in dem Stück. 1971 entstand das Album Stoney and Meat Loaf. 

Meat Loaf „I’d Do Anything For Love“ (But I Won’t Do That) (Official Music Video)

Kurzer Einblick als Video von Meat Loaf

Zitate von Meat Loaf sind auf unserer Webseite zu finden.

Winston Churchill

winston chruchill portrait minSir Winston Leonard Spencer-Churchill wurde am 30. November 1874 in Blenheim Palace Oxfordshire (England) geboren. Der bedeutende britische Staatsmann starb am 24. Jänner 1965 an Alzheimer in London. 

Wer war Winston Churchill 

Der Vater des jungen Winston Churchill war ein britischer Adliger und seine Mutter war Amerikanerin. Der junge Politiker machte zwei Frauen einen Heiratsantrag, welche diesen ablehnten. Im Jahre 1906, als Churchill der zuständige Unterstaatssekretär für die zuständigen Kolonien war, lernte er Clementine Hozier kennen. Sie war 10 Jahre jünger als Winston Churchil selbst. Als sich die beiden 1908 erneut begegneten, vertiefte das Paar ihre Beziehung. Am 12. September 1908 heirateten beide in der St. Margaret`s Church in Westminster (England). Das Paar hatte fünf gemeinsame Kinder: Diana, Sarah, Marigold, Mary und Randolph Churchill. 

Die Ehe von Winston und Clementine Churchill

Obwohl laut Churchill die Ehe mit Clementine sehr schön war, war nicht alles einfach. Beide waren keine einfachen Charaktere. Im privaten Bereich waren sie leicht erregbar und beschimpften des Öfteren das Personal. Aber konträr dazu hatten beide ein außerordentlich hohes Mass an Vertrauen zueinander, was sich nicht nur in Hunderten von rührenden Formulierungen in Briefen niederschlug. So unterschrieb Winston Briefe an seine Frau oft mit Kosenamen wie „Pug“ (Mops) oder „Pig“ (Schweinchen), während Clementine sich als „Clemmie“ oder „Cat“ in den Briefen bezeichnete. 

Schon in frühen Ehejahren hatten beide getrennte Schlafzimmer. Doch Morgens begrüßte Churchill seine Frau mit „miau“, während Clementine je nach Laune Gebell oder Gegrunze imitierte. 

Churchill Biografie | Beruflicher Werdegang

1893 – 1895

1895 – 1899

1899 – 1900


1900

1904

1906

1908

1910 – 1911

1911 – 1915


1915

1916

1917

1917 – 1918

1918 – 1921

1921 – 1922

1924

1924 – 1929

1929 – 1939


1939

1940


1941

1942

1945

1946


1951 – 1955


1953


1955

1956

1963

1965

Churchill absolviert an der Royal Military Academy Sandhurst.

Churchill nimmt als Kavallerie-Leutnant an FeldzĂĽgen in Indien, Kuba und dem Sudan teil.

Im Burenkrieg (zwei militärische Konflikte im heutigen Südafrika zwischen Großbritannien und verschiedenen Burenrepubliken) gerät er als Kriegsberichterstatter in Gefangenschaft. Seine Flucht bringt ihm nationale Berühmtheit.

Winston Churchill wird als Mitglied der Konservativen Partei ins Unterhaus gewählt.

Churchill wechselt zur Liberalen Partei.

Er wird durch den Wahlsieg der Liberalen Partei Unterstaatssekretär für die Kolonien.

Er wird zum Handelsminister gewählt.

Er wird zum Innenminister gewählt.

Als erster Lord der Admiralität treibt Churchill die britische Flottenrüstung energisch voran, nachdem keine Einigung mit dem Deutschen Reich über die Begrenzung der Rüstung erzielt werden kann.

Churchill scheidet aus der Regierung aus, nachdem die Dardanellenexpedition scheitert. Er tritt als Offizier der Armee bei.

Churchill kehrt als Abgeordneter ins Parlament zurĂĽck.

Churchill wird vom Premierminister David LLoyd George in die Regierung zurĂĽck berufen.

Er wird Munitionsminister

Churchill leitet als Kriegs- und Luftfahrtminister die britische Demobilisierung.

Er wird Kolonialminister.

Churchill kehrt nach dem Zerfall der Liberalen Partei zu den Konservativen zurĂĽck.

Churchill fĂĽhrt im Amt des Schatzkanzlers den Goldstandard von 1914 wieder ein.

Churchill widmet sich historischen Arbeiten. Seine Warnung vor den Gefahren des nationalsozialistischen Regimes gewinnt an öffentlicher Ressonanz in der Öffentlichkeit.

Er wird erneutz Erster Lord der Admiralität

Während des Krieges wird Churchill zum Motor des britischen Widerstandes gegen Adolf Hitler. Dadurch wird er zum Symbol des Durchhaltewillens seiner Nation.

Am 14. August veröffentlicht Winston Churchill gemeinsam mit Franklin D. Roosevelt Atlantik-Charta.

Atlantik-Charta wird ein Grunddokument der Vereinten Nationen.

Churchill nimmt vom 17. Juli bis 2. August an der Potsdamer Konferenz im Schluss Cecilienhof teil.

Churchill hält am 5. März in Fulton, Missouri (USA) eine Rede als britischer Oppositionführer. In dieser Rede spricht er vom „Eisernen Vorhang“ inmitten Europas.

Er wird nach dem Wahlsieg der Konservativen Partei erneut Premierminister. Churchill setzt sich während seiner Amtszeit für die Entspannung im Ost-West-Konflikt ein.

Er macht sich als Maler und Schriftsteller einen Namen. Churchill erhält für sein sechsbändiges Werk „The Second World War“ den Nobelpreis für Literatur. Weiters erhält er den Adelstitel „Sir“.

Winston Churchill tritt aufgrund eines Schlaganfalles zurĂĽck.

Churchill erhält den Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen für seine Verdienste um die Einigung Europas.

Er wird zum EhrenbĂĽrger der USA.

Winston Churchill stirbt in London und wird auf dem Familienfriedhof in Bladon (Oxfordshire) beigesetzt.

Ansprache von Churchill am 4. Juni 1940: „Wir werden niemals aufgeben“

Winston Churchill Film | Eine Dokumentation ĂĽber den Politiker

Auf unserer Webseite finden sich von Winston Churchill Zitate.

Sean Connery

Sean Connery PortraitSir Thomas Sean Connery wurde am 25. August 1930 in Edinburgh (Schottland) geboren. Der Schauspieler, Filmproduzent und Oscar-Preisträger starb am 31. Oktober 2020 in Nassau (Bahamas) im Alter von 90 Jahren. Todesursache war eine Lugenentzündung. 

Wie oft spielte Sean Connery in James Bond? 

Vor seinem Erfolg hatte Connery viele Gelegenheitsjobs, Schauspielstudium, sowie kleinere Rollen in Film und TV. Einen weltweit großen Bekanntheitsgrad erzielte Sean Connery in der Rolle des Geheimagenten James Bond in den 1960er Jahren. Diese Rolle als James Bond blieb dem Schauspieler auch jahrelang kleben. Später etablierte sich Connery als Charakterdarsteller. Aktuell gibt es 25 James Bond Filme, welche von sechs unterschiedlichen Schauspielern verkörpert wird. Zwischen 1962 und 1971 verkörperte Connery sechs James Bond Filme. Die Spannbreite an Darstellungen von Sean Connery umfasst Actionfilme, Psychothriller und Western ebenso wie Abenteuerfilme, Krimis und Dramen. Obwohl er im Rampenlicht sehr erfolgreich war, galt Sean Connery eher als öffentlichkeitsscheu. 

Für eine Rolle des Gandalfs im Film „Herr der Ringe“ wurden Sean Connery 19 Millionen Dollar angeboten. Zusätzlich wäre er 15% am gesamten Gewinn des Filmes beteiligt worden. Connery hatte jedoch Zweifel am Script und lehnte ab. Rückblickend hätte er durch den Vertrag astronomische 298 Millionen Dollar verdient. 

Der gutaussehende Schauspieler wurde 1989 vom People Magazine zum „Sexiest Man Alive“ gewählt. Mit 69 Jahren (im Jahr 1999) erlangte er den Preis des „Sexiest Man of the Century“. Der Regisseur Steven Spielberg hielt Connery 1992 als einen der fünf besten Schauspieler der Welt. 2004 beendete Connery seine Filmkarriere. 

In den 60er Jahren solidarisierte sich Connery in Schottland und wurde zum Gründer und Förderer diverser schottischer Einrichtungen. Er war ein Befürworter der schottischen Unabhängigkeit. 

Kurzer Einblick in das Leben von Sean Connery 

Sir Sean Connery stammt aus einer einfachen Familie. Sein Vater war Fernfahrer und seine Mutter Reinigungskraft. Um seine Familie zu unterstützen, verließ der junge Connery schon sehr früh die Schule und arbeitete als Milchmann und als Bademeister. Mit 16 Jahren verpflichtete sich Connery bei der Royal Navy für sieben Jahre. Bereits nach zwei Jahren wurde der junge Mann wegen eines Zwölffingerdarm entlassen. Er hatte einen jüngeren Bruder – Neil Connery, der ebenfalls Schauspieler wurde. 

Connery verdiente sein Geld mit Gelegenheitsjobs. Er arbeitete als Milchmann, Pferdekutscher, Drucker, Baggerfahrer und Möbelpolierer. Auch in einem Beerdigungsinstitut fand er einen Job. In einer Berufsschule in Glasgow erlernte er nebenbei die französische Methode des Möbelpolierens. Er beschäftigte sich mit Bodybuilding und wurde zu einem gefragten Modell im Edinburgh College of Art. Durch Bodybuilding wurden ihm Rollen in Werbeaufnahmen und weitere Nebenjobs angeboten. Diese Chancen motivierten ihn, das Bodybuilding professioneller zu betreiben. 

Wo lebt Connery heute? 

Connery war zweimal verheiratet und hatte ein gemeinsames Kind (Jason Connery) mit seiner ersten Frau Diane Cilento. Die zweite Ehe mit Frau Micheline Roquebrune und Witwe von Sean Connery blieb kinderlos, allerdings brachte die Malerin drei Kinder mit in die Ehe. Connery besaß Häuser in Andalusien (Spanien) und den Bahamas. 

In Andalusien wurde Connery nicht nur Zeuge von Korruption, sondern wurde zugleich auch in diese hinein gezogen. Ungefragte Bilder, die für Werbezwecke verwendet wurden, Abgründe der Bestechlichkeit und Amtsmissbrauch lernte der Schauspieler Mitte der 90er Jahre kennen. Anfang der 2000er Jahre ermittelte die Polizei unter dem Fallnamen „Goldfinger“ und „Malaya“ gegen die Connerys in zwei der unzähligen Immobilien-Skandale Marbellas. In der Finca Malibú wurden 72 Ferienwohnungen hochgezogen. Es hieß, dass die Bebauungspläne gefälscht und die Genehmigungen ergaunert worden seien. Die Connerys (vor allem die Ehefrau) wurden dabei stark mit Vorwürfen der Geldwäsche und Dokumentenfälschung beschuldigt. Die Sache wurde durch eine eidesstattliche Erklärung beendet, wodurch der Bürgermeister Jesús Gil behauptete, die beiden Hauptverdächtigen nicht zu kennen, nur einmal bei einer Veranstaltung getroffen zu haben. 

Zitat von Connery zu dem Fall: 

Diese Leute werden mich nicht in meinen Unterhosen sehen, ich verlasse Marbella. 

Top 10 Performance Verfilmungen mit Sean Connery 

 

 

Auf Amazon sind viele Verfilmungen mit und von Connery zu finden: 

Auf unserer Weite befinden sich Zitate von Sean Connery.

Frida Kahlo

Frida Kahlo PortraitVon Frida Kahlo de Rivera kusieren unzählige Bilder im Internet. Kaum jemandem ist die mexikanische Künstlerin fremd. Eines ihrer Merkmale sind die zusammen gewachsenen Augenbrauen (Monobraue), welche sie bewusst als Wiedererkennungsmerkmal einsetzte. Auch ein leichter Damenbart zierte ihr Gesicht. Damit unterstrich die Künstlerin ihr individuelles Äußeres und dass nicht jeder perfekt ist. Diese Merkmale galten damals sowie auch heute nicht als Schönheitsideal. 

Wie alt war Frida Kahlo, als sie starb? 

Die Künstlerin wurde am 6. Juli 1907 als Magdalena Carmen Frieda Kahlo in Coyacan (Mexiko) geboren. Sie starb am 13. Juli 1954 im Alter von 47 Jahren in ihrer Heimat. Die Künstlerin starb an Lungenembolie. 

Bereits zu Lebzeiten feierte sie große Erfolge und war bei den meisten männlichen Kollegen eine geschätzte und verehrte Kollegin. Insgesamt hat die Künstlerin in ihrem Leben 143 Werke geschaffen. 55 davon sind Selbstportraits. 

Frida und die Malerei 

Trotz einem Leben voller Leid und Schmerz liebte und lebte die Künstlerin das Leben. Genau das spiegelte sie in ihren Kunstwerken wider. So waren kräftiges Blau, Grün, Rot und vor allem Gelb jene Farben, die sie besonders liebte. Diese Farben haben eine besondere Ausstrahlung, sind voller Lebensfreude und kontrastreich. 

Kurzer Einblick in das Leben von Kahlo 

Die väterliche Familie von Kahlo war entweder ungarisch-jüdischer oder einer lutherisch-deutschen Abstammung. Zumindest wanderte der Vater 1890 als 18-jähriger von Pforzheim (Deutschland) nach Mexiko aus. In Mexiko war er als Fotograf beschäftigt und heiratete die Mexikanerin Maria Cardena, mit der er zwei Kinder hatte. 

Obwohl sich Kahlo selbst immer Kinder gewünscht hatte, blieb sie ihr Leben lang kinderlos. Durch einen Unfall erlitt sie immer wieder Fehlgeburten. Diesen Schmerz verarbeitete die emanzipierte Malerin in ihren Bildern. Ein Trost waren für Frida Tiere, welche sich ebenfalls in ihren surrealen Bildern wieder finden.  

Der früheste Wunsch der jungen, emanzipierten Frau war es, einmal Ärztin zu werden. Dieser Traum änderte sich in die Malerei. 

Mit sieben Jahren erkrankte Frida an Kinderlähmung. Diese Krankheit hinterließ dem Mädchen einen verkrümmten Fuß. In der Schule wurde sie durch ihr Holzbein immer wieder von anderen Schülern verspottet. 

Der Unfall und folgende gesundheitliche Probleme 

Am 17. September 1925 wurde Frida Kahlo mit 18 Jahren Opfer eines schweren Busunfalls. Eine Straßenbahn rammt den Bus, in dem sie saß. Ihr bereits verkrümmtes Bein wurde elf mal gebrochen, sowie auch ihre Rippen, Schlüsselbein und ihre Wirbelsäule. Eine Haltestange bohrte sich durch ihren Rücken und trat durch das Becken wieder aus. Monatelang lag Frida im Krankenhaus. Sie trug ein Gipskorsett. 

Um Schmerzen und Einsamkeit zu überwinden, beginnt sie in dieser Zeit zu malen. Es ist eine Art Überlebensstrategie. „Ich bin nicht krank, ich bin zerbrochen. Aber so lange ich malen kann, bin ich froh, dass ich am Leben bin.“ sagte sie selbst. In ihren Bildern drückt Frida ihr Leid aus. 

Frida und die Liebe 

Frida war mit Diego Rivera (ebenfalls Maler) verheiratet. Die Beziehung des Paares war keine typische Liebesgeschichte. Ihre Streitigkeiten waren unschön und sie hatten außereheliche Affären. Mit Eifersucht versetzte Dramen begleiteten die beiden durchgehend. Das Paar ließ sich sogar 1939 scheiden. Doch nur ein Jahr später gaben sie sich wieder das Jawort. 25 Jahre lang malten sich beide gegenseitig. Der Altersunterschied von 20 Jahren schien den beiden wenig zu stören, doch dass sich beide brauchten und irgendwie nicht miteinander klar kamen. 

Diego nahm es nicht so ernst mit der Treue und hatte immer wieder außereheliche Affären. Trotzdem war Frida „das Mädchen meiner Augen“, wie er sie oft nannte. Liebe und Hass – diese Komponenten spielten in beider Leben eine weitere Rolle. Zunächst war Frida jene, die an der Ehe fest hielt, sich um das Haus kümmerte und Lieblingsspeisen für ihren Mann kochte. Doch das änderte sie alsbald. 

Trailer von der Verfilmung Frida Kahlo in Deutsch 

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Auf unserer Webseite befinden sich viele Zitate der bewundernswerten KĂĽnstlerin.

Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe war und ist wohl der bekanntesten und berühmtesten Dichter seit dem 17. Jahrhundert. Der Naturforscher wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren. Goethe starb am 22. März 1832 in Weimar. 

Bekannteste Werke von Johann Wolfgang von Goethe 

  • Prometheus (entstanden 1772-1774) 
  • Heidenröslein (1773) 
  • Erlkönig (1782) 
  • Der Zauberlehrling (1797) 
  • Mächtiges Ăśberraschen (1815) 

Kurzer Einblick in das Leben von Goethe 

Goethe stammte aus einer angesehenen bürgerlichen Familie. Er war deutscher Dichter und Naturforscher. Der Dichter und seine Schwester erfuhren eine aufwendige Ausbildung durch einen eigenen Hauslehrer. Als junger Mann studierte Johann Wolfgang von Goethe auf Wunsch seines Vaters Rechtswissenschaft in Leipzig und Straßburg. Anschließend war er als Advokat in Wetzlar und Frankfurt tätig. In Frankfurt eröffnete er eine eigene Kanzlei, mit der er jedoch nicht sehr erfolgreich war. Dabei folgte er seiner Neigung zur Dichtkunst, welche ihm im Jahr 1773 einen internationalen Erfolg einbrachte. Diese Anerkennung galt seinem Drama „Götz von Berlichingen“. Einen europäischen Erfolg verdankte er seinem Werk „Die Leiden des jungen Werthers“. 

Zusammenarbeit Wolfgang Johann von Goethe und Friedrich Schiller

Zwischen dem Dichter Goethe und Friedrich Schiller ergab sich kurz vor dem 18. Jahrhundert eine produktive Zusammenarbeit. Sie schrieben gemeinsam die Xenien, prägnante Epigramme in Form von Distichen. Damals wurden diese Werke vom Literaturbetrieb kritisiert. 1797 entstand „der Zauberlehrling“, wo als Vorlage von Friedrich Schiller „Handschuh“ diente. Beide Werke zählen heute zu den bekanntesten Balladen der deutschen Sprache.

Goethe und die Liebe

Man sagt, seine prachtvollen Werken sind Goethe unter anderem zu verdanken, dass er sich immerzu verliebt hatte. So machte er 1775 Bekanntschaft mit Charlotte von Stein, mit welcher er eine platonische Liebe gehabt haben soll. Eine weitere Theorie stellte jĂĽngst der in Weimar lebende Jurist Ettore Ghibellino auf: fĂĽr Goethe soll nicht die kĂĽhle Hofdame Charlotte von Stein, sondern die an Kunst interessierte Herzogin Anna Amalia die Dame seines Herzens gewesen sein.

1786 reiste Goethe fĂĽr zwei Jahre nach Italien. Dort lebte der Dichter frei und ungebunden und genoss den SĂĽden und die Kunst. 1788 ging er zurĂĽck nach Weimar. Nach seiner RĂĽckkehr lernte er Christiane Vulpius kennen. Sie wurde seine Geliebte. Eine Arbeiterin und Goethe: von dieser Liebe war die Weimarer Gesellschaft schockiert. Nach 18 Jahren des Zusammenlebens heiratete Goethe Christiane Vulpius im Jahr 1806.

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Wilhelm Busch

Wilhelm Busch - Schriftsteller

Wilhelm Busch`s erste Bildergeschichte „Max und Moritz“ ist eine der bekanntesten Geschichten, welche ihn berühmt gemacht hat. 1865 erschien die Erstauflage von „Max und Moritz“. In den folgenden Jahren erschienen viele weitere Werke. 1884 veröffentlichte Busch seine letzte, große Bildergeschichte „Maler Klexksel“. Weitere bekannte Werke waren „Hans Huckebein, der Unglücksrabe“ (erschienen 1870) und „Fipps, der Affe“ (erschienen 1879).

Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 14. April 1832 in Wiedensahl geboren. Er starb im Alter von 75 Jahren am 9. Januar 1908 in Mechtshausen. Busch war einer der einflussreichsten, humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Er war der älteste in der Familie und hatte sechs Geschwister. Der Maler war sein ganzes Leben lang unverheiratet.

Kurzer Einblick in das Leben von Wilhelm Busch

Busch war ein verschlossener und ernster Mensch. Er lebte viele Jahre seines Lebens zurück gezogen in der Provinz. Er war nie wirklich zufrieden mit seinen Werken und betrachtete diese zu Beginn nur als Broterwerb. Nach dem abgebrochenen Kunststudium und jahrelanger finanzieller Abhängigkeit von den Eltern konnte er mit seinen Werken seine drückende wirtschaftliche Situation etwas aufbessern. Dabei scheiterte sein Versuch, dass er sich als ernsthafter Maler etabliert. Die meisten Gemälde wurden von Wilhelm Busch selbst vernichtet.

Der Humor von Busch ist schwer zu beschreiben. In den meisten Bildergeschichten wird geprügelt, geschlagen, gepeinigt und verletzt. Deutlich verlieh sein freigeistiges Denken und sein derber, kompromissloser und auch bitterböser Humor seinen Werken einen Ausdruck. Diese regen nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch zum Nachdenken an.

Busch`s Werke als Vordruck der modernen Comics

Zur Entwicklung des Comics leistete Buschs Werk einen Beitrag. Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erhielt Busch zunehmend den Beinamen „Großvater der Comics“ oder „Urvater der Comics“.

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Heinrich Heine

Portrait Heinrich Heine AutorChristian Johann Heinrich Heine wurde am 13. Dezember 1797 in Düsseldorf (Deutschland) geboren. Heine starb am 17. Februar 1856 in Paris. Er war einer der bedeutendsten deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts. Als Schriftsteller, Dichter und Journalist machte er die Alltagssprache lyrikfähig. Kaum wurden Werke anderer deutschen Dichter bis heute so häufig übersetzt und vertont. Er gilt als letzter Dichter der Romantik.

Weil er wegen seiner jüdischen Herkunft und politischen Einstellung zunehmend angefeindet wurde, flüchtete Heinrich Heine im Jahre 1831 nach Paris. Dabei hörte Heine nicht auf, die reaktionären Verhältnisse in Deutschland anzuprangern. Er beschreibt in über 500 Strophen die deutsche Misere. Kritisiert die vorgefundenen sozialen und idiologischen Verhältnisse scharfzügig. 1835 wurden daher in Deutschland seine Schriften verboten. Erst acht Jahre später kam der Schriftsteller zum ersten Mal wieder nach Deutschland. Dieser Aufenthalt findet sich im Epos „Deutschland. Ein Wintermärchen und die schlesischen Weber.“ (1844) wieder. In den folgenden Jahren erkrankt der Exilant schwer. Heine wird bettlägerig und stirbt am 17. Februar 1856 mit knapp 60 Jahren in seiner französischen Wahlheimat Paris. 

Das Leben von Heinrich Heine

Viele Werke des deutschen Schriftstellers beinhalten viele Elemente aus der arabischen Kultur und der islamischen Zivilisation. Am deutlichsten zu erkennen ist dies im Theaterstück „Almansor“. Weiters sind diese Elemente in Gedichten wie „Der Asra“, „Ali Bei“, Abu Abdallah“, „Der Dichter Firdusi“ und andere enthalten. Es wird angenommen, dass sich der Einfluss der arabischen Kultur in einigen Gedichten in dem „Buch der Lieder“ widerspiegelt. Zudem wurde er von einem Gedicht von Sulam bin Abi Rabi’a inspiriert. Hartmann hatte dieses Werk aus der klassischen Gedichtsammlung Hamasa ausgewählt. 

Durch einen ungewöhnlichen Brief vom April 1822 wird der direkte Einfluss der Muallaqat untermauert. Er schrieb, dass, sobald sich sein Gesundheitszustand verbessert hat, er Deutschland verlassen würde. Sein Ziel wäre Arabien. Er wünschte sich, dort ein Leben eines Nomaden zu führen. 

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Angelus Silesius (Johannes Scheffler)

Angelus Silesius - Johann Scheffler - Lyriker, Arzt, TheologeAngelus Silesius (Johannes Scheffler) kommt aus dem lateinischen und bedeutet Schlesischer Bote/Engel. Der deutsche Lyriker, Theologe und Arzt wurde am 25. Dezember 1624 in Breslau (Deutschland) geboren und starb am 9. Juli 1677 in Breslau. Seine Werke zählen zu den bedeutendsten lyrischen Werken der Barockliteratur. In Freiburg, Köln, Landsberg und Ingolstadt sind Straßen nach Angelus Silesius benannt. 

Kurzer Einblick in das Leben von Angelus Silesius (Johannes Scheffler) 

Silesius besuchte das Elisabethgymnasium zu Breslau. Christoph Köler, ein Dichter aus der Barockzeit wirkte auf ihn ein. Er regte Angelus Silesius zu ersten poetischen Versuchen an. 1643 studierte der Lyriker Medizin und Geschichte in Straßburg. In Holland beschäftigte er sich sehr stark mit theologischen Fragen. Silesius las viele Mystiker, wie Jakob Böhme, Johann van Ruysbroeck und mehr. 1647 ging er nach Padua. Dort wurde er am 9.7.1648 zum Dr. phil. et. med promoviert. Danach kehrte er in seine Heimat Breslau zurück und wurde erneut durch den Kreis um mystische Dichter und Theologen beeinflusst. Besonders die Lehren und Schriften von Valentin Weigels beschäftigten Johannes Scheffler. Am 3. November 1649 wurde er fürstlicher Leibarzt in Oels. In dieser Zeit machte er die folgeschwere Bekanntschaft mit dem Mystiker Abraham von Franckenberg. Erneut versenkte er sich in die Schriften der mittelalterlichen und zeitgenössischen Mystiker. 

1661 empfing er mit päpstlicher Dispens in Neiße die Priesterweihe. Er nahm ekstasetrunken mit einem Kreuz und Dornenkrone tragend an den spektakulären Prozessen teil. 

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