Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Beiträge veröffentlicht in “einfühlsame kurzgeschichten”

Mutter | verbrannte Kuchen | Vater | Kurzgeschichte zum Nachdenken über Worte

Kurzgeschichte Mutter Kuchen verbrannt - Worte des Vaters

Meine Mutter war immer eine tolle Köchin und hat immer leckeres Essen gekocht.Aber eines Tages stellte sie meinem Vater einen verbrannten Kuchen vor die Nase.Nicht nur ein bisschen verbrannt, sondern schwarz wie Kohle.Ich habe gewartet, was mein Vater jetzt sagen würde.Sie aß Kuchen und fragte ihn, wie sein Tag gelaufen ist.Dann hörte ich, wie sich meine Mutter bei ihm für den Kuchen entschuldigte.Ich werde seine Antwort nie vergessen.“Schatz, ich mag deinen Kuchen wirklich. „Später fragte ich meinen Vater, ob er die Wahrheit sagte?Er legte seinen Arm auf meine Schulter und sagte: „Deine Mutter hatte heute einen schweren Tag. „“Sie war müde. „“Ein angebrannter Kuchen hat noch niemandem geschadet, während ein scharfes Wort sie verletzt könnte. „Wir alle machen Fehler.Wir sollten uns nicht auf Fehler konzentrieren, sondern diejenigen unterstützen, die wir lieben.Dies ist das Geheimnis langer und glücklicher Beziehungen… “

Netzfund

Handbuch des Kriegers – eine Geschichte von Paulo Coelho

Paolo Coelho - Handbuch des Kriegers - Kurzgeschichte
 

Ein Krieger des Lichts glaubt. Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, dass seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, dass er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch. Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt. Dann hört er Kommentare wie diesen: “Wie naiv du doch bist!” Aber der Krieger weiss, dass es sich lohnt. Für jede Niederlage gibt es zwei Siege. Alle, die glauben, wissen das. Doch auch ein Krieger des Lichts verliert manchmal den Glauben. Es gibt Augenblicke in denen er an gar nichts mehr glauben kann und dann fragt er sein Herz: “Lohnt sich so viel Mühe überhaupt?” Doch sein Herz schweigt und er muss selbst entscheiden. Dann sucht er ein Beispiel und erinnert sich daran, dass Jesus Ähnliches erlitten hat. “Lass diesen Kelch an mir vorüber gehen” hat Jesus gesagt. Auch er verlor den Mut und gab dennoch nicht auf. Der Krieger des Lichts schreitet auch ohne Glauben voran. Er kämpft weiter und am Ende kehrt der Glauben wieder zu ihm zurück. 

 

Paulo Coelho (Bücher von Paolo Coelho auf Amazon: www.amazon.de)

Kurzgeschichten als Buchform auf Amazon.

Mehr Kurzgeschichten zum Nachdenken in dieser Kategorie

Immer der andere – eine Geschichte, die mir die Augen öffnete

 
 

Das ist eine kleine Geschichte über vier Kollegen namens JEDER, JEMAND, IRGENDJEMAND und NIEMAND. 

Es ging darum, eine wichtige Arbeit zu erledigen und JEDER war sicher, dass sich JEMAND darum kümmert. IRGENDJEMAND hätte es tun können, aber NIEMAND tat es. 

JEMAND wurde wütend, weil es JEDER´S Arbeit war. JEDER dachte, IRGENDJEMAND könnte es machen, aber NIEMAND wusste, dass JEDER es nicht tun würde.

Schließlich beschuldigte JEDER JEMAND, weil NIEMAND tat, was IRGENDJEMAND hätte tun können. 

Verfasser unbekannt

Kurzgeschichten als Buchform auf Amazon.

Mehr Kurzgeschichten zum Nachdenken in dieser Kategorie

Schaut in den Brunnen! Eine kurze Geschichte über Sichtweisen

Kurze Geschichte: Schaut in den Brunnen!
 

Eines Tages kamen zu einem einsamen Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn:
„Was für einen Sinn siehst du in deinem Leben der Stille und Meditation?“

Der Mönch war mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern:
„Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“
Die Leute blickten in den tiefen Brunnen: „Wir sehen nichts!“

Nach einer kurzen Weile forderte der Mönch die Leute erneut auf:
„Schaut in den Brunnen! Was seht ihr jetzt?“

Die Leute blickten wieder hinunter: „Ja, jetzt sehen wir uns selber!“

Der Mönch sprach:

„Nun, als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig. Jetzt ist das Wasser ruhig. Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation: Man sieht sich selber! Und nun wartet noch eine Weile.“

Nach einer Weile sagte der Mönch erneut: „Schaut jetzt in den Brunnen. Was seht ihr?“

Die Menschen schauten hinunter: „Nun sehen wir die Steine auf dem Grund des Brunnens.“

Da erklärte der Mönch: „Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation. Wenn man lange genug wartet, sieht man den Grund aller Dinge.“

Autor unbekannt 

Kurzgeschichten als Buchform auf Amazon.

Mehr Kurzgeschichten zum Nachdenken in dieser Kategorie

Eine handvoll Bohnen – dies ist eine wunderbare kurze Geschichte über Reichtum

Eine handvoll Bohnen
 
 
 
 

Eine weise, alte Frau lebt zufrieden in ihrer kleinen Hütte. Eines Tages kommen die Kinder des Dorfes zu ihr. Schüchtern stehen sie am Gartenzaun. Die Frau, die das aufgeregte Wispern natürlich längst wahrgenommen hat, wartet geduldig, bis sich eines der Kinder traut, sie anzusprechen. 

„Die Leute im Dorf sagen, dass du reich bist.“ sagt das Kind. „Warum lebst du dann in dieser kleinen Hütte und nicht in einem großen Schloss?“ Nachdenklich blickt die alte Frau die Kinder an. „Sagen die Leute das? Nun, sie meinen damit nicht, dass ich viel Geld habe. Ich habe viel Freude am Leben – und deshalb bin ich reich.“ 

Nicht viel Geld und trotzdem reich? Wie war das zu verstehen? Die Kinder schauen erstaunt. „Soll ich euch mein Geheimnis verraten?“ fragt die Frau.  Erwartungsvolles Nicken bei den Kindern. Natürlich wollen sie das Geheimnis wissen! Die Frau greift in die linke Tasche ihrer Weste und holt eine Handvoll Bohnen heraus. 

„Das ist das Geheimnis meines Glücks und meines Reichtums: 

Jeden Tag, wenn ich aufstehe, stecke ich eine Handvoll Bohnen ein – in die linke Tasche. Und jedes Mal, wenn mir etwas gut gefällt und es mein Herz berührt, nehme ich eine Bohne und lege sie in meine rechte Tasche. Zum Beispiel wenn ich mich darüber freue, wie prächtig die Rosen in meinem Garten blühen – eine Bohne in die rechte Tasche. Wenn ein Vogel singt – eine Bohne. Wenn ein Mensch mich freundlich grüßt oder wenn die Sonne meine Haut wärmt – wieder eine Bohne. Am Abend nehme ich all die Bohnen dieses Tages aus meiner rechten Tasche. Ich erinnere mich daran, wie viel Gutes und Schönes ich an diesem Tag erlebt habe und sage Gott „Danke“ dafür. Die Dankbarkeit macht mich reich! … Wartet einen Moment! Ich hole etwas für euch …“ 

Still und staunend schauen die Kinder der alten Frau nach, die im Haus verschwindet. Die Dankbarkeit macht sie reich?! Mit einem Körbchen voller Bohnen taucht da die Frau schon wieder in der Haustür auf. Jedem Kind hält sie das Körbchen hin und jeder steckt eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Und was tut die Frau, als die Kinder kurze Zeit später fröhlich abmarschieren? Sie nimmt nicht nur eine Bohne sondern sogar zwei aus der linken Tasche und legt sie in die rechte.  

Verfasser unbekannt 

Kurzgeschichten als Buchform auf Amazon.

Mehr Kurzgeschichten zum Nachdenken in dieser Kategorie

Der Kopf ist voll – dann hilft vielleicht diese kurze Geschichte

Wenn der Kopf voll ist - Kurzgeschichte
 

„Ein Philosophie-Professor besuchte Zenmeister Joshu. Er hatte viele Fragen im Kopf und viele komplizierte Antworten, die er aus allen möglichen Schriften und philosophischen Systemen herausgezogen hatte. 

Er war den Berg hinaufgelaufen und schwitzte, als er ankam. Er sah auch ein wenig erschöpft aus. 

Joshu empfing ihn und sagte: 

„Du bist müde … warte ein wenig, ich werde dir einen Tee machen. Warte und erhole dich.“ 

Joshu bereitete den Tee vor, brachte ihn, gab dem Professor die Untertasse mit der Tasse in die Hand und begann, aus der Kanne Tee in die Tasse zu gießen. Er goss bis zum Tassenrand ein. 

Der Professor beobachtete das und sah, dass die Tasse überlaufen würde, wenn Joshu noch mehr Tee eingießen würde. Aber er wartete und sagte nichts. Als Joshu weitergoss, konnte er sich nicht mehr zurückhalten und sagte: 
„Halt an! Was machst du? Jetzt geht kein einziger Tropfen mehr hinein.“ 

Joshu sagte: „Hast du dir jemals die gleiche Frage über deinen Kopf gestellt? Gibt es irgendeinen Raum in dir, einen leeren Raum, in dem noch ein kleiner Tropfen Tee Platz hätte? Du bist voller Gedanken. 

So viele Antworten, so viele Fragen! Du hast zu viel gelesen, zu bist zu vollgestopft, um etwas zu verstehen.“ 

„Diese Tasse Tee ist symbolisch. Ich wollte dir deinen Zustand zeigen, bevor du mir eine Frage stellst und meine Position klar machen: Du brauchst einen leeren Raum in dir, ansonsten musst du mich entschuldigen. Ich kann dir nicht antworten. Du hast keinen Raum, um meine Antworten zu empfangen.“ 

Auszug aus Joshu: The Lion’s Roar 

 

Kurzgeschichten als Buchform auf Amazon.

Mehr Kurzgeschichten zum Nachdenken in dieser Kategorie

Die zwei Schüsseln – eine ideale Kurzgeschichte für kreative Köpfe

Kurzgeschichte: Zwei Schüsseln
 

Wenn wir uns wertlos fühlen, hilft diese Geschichte: 

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, welche von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug.
Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste … 

Am Ende der lange Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau, war die Schüssel mit dem Sprung jedoch immer nur noch halb voll. 

Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nachHause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war. 

Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkam, sprach die arme Schüssel zu der alten Frau: 
„Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.“ 

Die alte Frau lächelte. „Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der makellosen Schüssel nicht?“ „Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, 
wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“ 

Verfasser unbekannt 

Kurzgeschichten als Buchform auf Amazon.

Mehr Kurzgeschichten zum Nachdenken in dieser Kategorie

Leben nach der Geburt – eine Kurzgeschichte über den Sinn des Lebens

Kurzgeschichte - Leben nach der Geburt

Wie wird es sein?

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling.
„Ja, natürlich, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird,“ antwortet der andere Zwilling.
„Ich glaube, das ist Blödsinn.“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“
„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“

„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“

„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“
„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ’nach der Geburt‘. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.“
„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird für uns sorgen.“
„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist die denn bitte?“
„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“
„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt….“

Verfasser unbekannt

Kurzgeschichten als Buchform auf Amazon.

Mehr Kurzgeschichten zum Nachdenken in dieser Kategorie

Der Saal der 1000 Spiegel – wie siehst du die Welt? Eine Kurzgeschichte, die zum Nachdenken anregt

Kurzgeschichte: Saal der 1000 Spiegel

 

Berühmte Kurzgeschichte

Irgendwo in Tibet in einem Tempel gab es einen Saal der 1000 Spiegel. Es ergab sich, dass sich eines Tages ein Hund in diesem Tempel verirrte und in diesen Saal gelangte. Plötzlich konfrontiert mit 1000 Spiegelbildern, knurrte und bellte er seine vermeintlichen Gegner an. Diese zeigten ihm ebenso tausendfach die Zähne und bellten zurück. Darauf reagierte der Hund noch wilder und agressiver.

All dies führte schließlich dazu, dass der Hund völlig verängstigt aus dem Tempel rannte und überzeugt davon war, dass alle Hunde dieser Welt böse und schlecht sind.

Es verging einige Zeit und irgend wann kam ein anderer Hund in den gleichen Tempel und in den Saal der 1000 Spiegel. Auch dieser Hund sah sich tausendfach umgeben von seinesgleichen. Da wedelte er freudig mit seinem Schwanz – und tausend Hunde wedelten ihm entgegen und freuten sich mit ihm. Freudig und ermutigt verliess dieser Hund den Saal und war überzeugt, dass alle Hunde dieser Welt nett und freundlich sind.

Verfasser unbekannt 

Kurzgeschichten als Buchform auf Amazon.

Mehr Kurzgeschichten zum Nachdenken in dieser Kategorie

Was ist Mut und Größe? Diese liebe Kurzgeschichte berührte mich: Der Spatz und der Samurai

Mut - Größe - Kurzgeschichte: Der Samurai und der Spatz

 

Gute Kurzgeschichte

Ein großer Samurai hatte über die Jahre hinweg in unzähligen Kriegen schon viele Kämpfe für seinen Herren gewonnen. Nun aber verlor er seinen ersten Kampf. Gedemütigt, voller Zorn gegen sich selbst und den Rest der Welt, wollte er seinem nun nichtswürdigen Leben ein Ende bereiten. Er ritt die staubige Landstraße entlang, darüber nachsinnend, wie er sich nun am grausamsten und auffälligsten ins Jenseits befördern könnte.

Plötzlich lag vor ihm auf der Straße ein kleiner Spatz auf dem Rücken und streckte seine beiden Füßchen zum Himmel.

Der Samurai, in seinem Denken gestört, hielt an und schrie den Spatz an: „Geh mir aus dem Weg, du nichtswürdiges Federvieh!“ Der Spatz aber entgegnete ganz keck: „Nein, das werde ich nicht tun. Ich habe eine große Aufgabe zu verrichten.“ Der Samurai, ganz überrascht und erstaunt über die selbstbewußte Antwort des Spatzen, stieg von seinem Pferd ab, beugte sich zu dem Spatzen hinunter und sprach: „Sage mir, was ist denn so wichtig, daß du mir den Weg nicht freimachen willst?“ „Oh“, sagte der Spatz, „man hat mir gesagt, daß heute der Himmel auf die Erde fallen wird, und da liege ich nun, um ihn mit meinen Füßen aufzufangen.“

Als dies der Samurai hörte, da fing er an zu lachen und konnte beinahe nicht mehr aufhören. Und er rief prustend:

„Was, du kleines Federknäuelchen willst mit Deinen dürren Beinchen den Himmel auffangen?“ Der kleine Spatz erwiderte ganz ruhig und klar: „Tja, man tut was man kann!“

Verfasser leider unbekannt 

Kurzgeschichten als Buchform auf Amazon.

Mehr Kurzgeschichten zum Nachdenken in dieser Kategorie